Kurzportrait

Wie man dieser Homepage unschwer entnehmen kann, sind Tiere im Mittelpunkt meines Lebens. Sie waren es immer und so war es schon als kleines Mädchen für mich klar, dass ich einmal Biologie studieren möchte. Eine Ausbildung zur Tierpflegerin oder ein Tiermedizin-Studium wären theoretisch auch in Frage gekommen, aber dies war mir nicht umfassend genug oder mit zuviel Blut verbunden.
Das Verhalten von Tieren hat mich immer insbesondere interessiert. Sie sind für mich faszinierend und nicht minderwertiger als ein Mensch. So lehnte ich Tierversuche und das Töten von Tieren für menschliche Zwecke immer ab. Seit etwa meinem 16. Lebensjahr ernähre ich mich aus Überzeugung vegetarisch. Auch bei allen anderen tierischen aber auch pflanzlichen Produkten achte ich auf Herkunft mit überdachtem Umgang mit Natur und Umwelt.
Aufgewachsen bin ich zusammen mit zwei älteren Brüdern bei meinem Eltern in Krefeld, wo ich den Maria Montessori Kindergarten, die Maria Montessori Grund- und Gesamtschule besucht habe. Die Schulzeit war eine schöne und behütet Zeit für mich aus der ich auch noch viele alte, treue Freundschaften behalten habe.
Zu Beginn des Studiums zog ich auf einen alten Gutshof etwas außerhalb von Bonn, in Hennef, wo meine Kaninchen, Vögel, Hamster und später auch meine Hunde Platz haben.
Während des Biologie Studiums stieß ich auf die Möglichkeit Tierpsychologie an der ATN in der Schweiz als Fernstudium zu absolvieren. Es ergänzt meine Interessen perfekt! Mein Schwerpunkt sind Hunde.
So kam es auch, dass ich meine Diplomarbeit in der Biologie mit Hunden und im Bereich der Verhaltensforschung machen wollte. Ich habe gesucht bis ich auf priv. Doz. Udo Gansloßer stieß und er mir einen Diplomarbeitsplatz in dem Tuscany Dog Projekt von Günther Bloch in der Toskana vermittelte. Ich war 4 Monate in der Toskana um die dort verwilderten Haushunde im San Rossore Naturpark zu beobachten. Mein Thema sind Zuteilungsbeziehungen und hierarchische Strukturen beim Zugang zur Ressource Futter.

Während des Studium machte ich Praktika in Hundeschulen und verdiente mir mit Promotionsjobs etwas Geld. Im Hauptstudium kam Joka aus dem Troisdorfer Tierheim zu mir nach Haus. Endlich hatte ich wieder einen Hund bei mir zu Haus. Im November 2008 kam Aristo dazu. Mehr von den beiden und Ihren Geschichten lest ihr auf ihren Seiten.
Mein Wunsch war es immer die Welt für Tiere ein Stückchen besser zu machen. Beruflich gehe ich das nun mit meiner Hundeschule an. Spass und Freude für Mensch UND Hund, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten und die Hilfe für Besitzer bei Problemen im Zusammenleben mit ihrem Hund stehen dort im Mittelpunkt.